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Brawa 44162 - DRG Elektrotriebwagen elT 1011-1021 "Rübezahl") creme/rot Ep.2

Produktinformationen "Brawa 44162 - DRG Elektrotriebwagen elT 1011-1021 "Rübezahl") creme/rot Ep.2"

Brawa 44162 – DRG Elektrotriebwagen elT 1011–1021 „Rübezahl“ creme/rot Epoche II
Spurgröße: H0
Der Brawa 44162 Elektrotriebwagen „Rübezahl“ setzt einen charakteristischen Vertreter der elektrischen Zugförderung der Deutschen Reichsbahn-Gesellschaft (DRG) in Schlesien als hochwertiges H0-Modell um. Die markante creme/rote Farbgebung der Epoche II, die außergewöhnliche Fahrzeugkonstruktion und zahlreiche vorbildgerechte Details machen den historischen Elektrotriebwagen zu einem besonderen Modell für anspruchsvolle Reichsbahn- und Schlesien-Anlagen.
Die überarbeitete Ausführung überzeugt zudem mit neuem Motor und neuem Sound sowie erweiterten, separat schaltbaren Beleuchtungsfunktionen.
Modelldetails
Beleuchtete Oberwagenlaternen bzw. Zugschlussleuchten Separat schaltbare Innenbeleuchtung Drittes Spitzenlicht separat schaltbar Neuer Motor Neuer Sound Vorbildgerechte creme/rote DRG-Farbgebung Ausführung entsprechend Epoche II
Informationen zum Vorbild
Die Elektrifizierung der schlesischen Gebirgsbahnen gehörte zu den bedeutenden frühen Projekten des elektrischen Eisenbahnbetriebs in Deutschland. Bereits vor dem Ersten Weltkrieg plante die Preußische Staatsbahn unter anderem die Elektrifizierung der als „Zackenbahn“ bekannten Strecke Hirschberg–Polaun. Gerade auf den topografisch anspruchsvollen Gebirgsstrecken versprach der elektrische Betrieb wirtschaftliche und betriebliche Vorteile. Kriegsbedingt verzögerte sich das Vorhaben jedoch, sodass der durchgehende elektrische Betrieb erst 1923 aufgenommen werden konnte.
Da lokbespannte Züge bei stark schwankendem Verkehrsaufkommen nur wenig flexibel waren, setzte die DRG zunehmend auf elektrische Triebwagen. Nach den positiven Erfahrungen mit den ET 88 entstanden 1926 und 1927 insgesamt elf vierachsige Elektrotriebwagen. An der Fertigung waren unter anderem LHW in Breslau, WUMAG in Görlitz und SSW beteiligt.
Mit ihren auffälligen offenen Einstiegsbühnen entwickelten sich die Fahrzeuge schnell zu einem Wahrzeichen des elektrischen Bahnbetriebs in Schlesien. Im Volksmund erhielten sie den Namen „Rübezahl“, nach der bekannten Sagengestalt des Riesengebirges.
Ursprünglich grün lackiert und als Breslau 511–521 geführt, wurden die Triebwagen überwiegend paarweise eingesetzt und konnten mehrere leichte Beiwagen mitführen. Auf schwächer frequentierten Streckenabschnitten war dagegen auch der Einsatz eines einzelnen Triebwagens möglich. Besonders an Wochenenden und während der Wintersportsaison mussten erhebliche Fahrgastmengen bewältigt werden; entsprechend umfangreich konnten die Zugverbände ausfallen.
Anfang der 1930er-Jahre erhielten die Fahrzeuge ihre charakteristische zweifarbige Lackierung und wurden als elT 1011 ff. bezeichnet. 1941 erfolgte schließlich die Umzeichnung in ET 89 01–11.
Nach dem Zweiten Weltkrieg gelangten einzelne Fahrzeuge in unterschiedliche Bestände. ET 89 01, 04 und 07 erreichten die westlichen Besatzungszonen und später die Deutsche Bundesbahn. Lediglich ET 89 04 wurde nochmals aufgearbeitet und beim Bw München Hbf eingesetzt. Mit seiner Ausmusterung am 2. September 1959 endete die Geschichte dieser außergewöhnlichen Triebwagenbauart.
Der Brawa H0 Elektrotriebwagen „Rübezahl“ verbindet ein außergewöhnliches DRG-Vorbild mit moderner Modellbahntechnik. Die creme/rote Epoche-II-Ausführung, der neue Antrieb, der neue Sound und die umfangreichen Lichtfunktionen machen Brawa 44162 besonders für Freunde historischer Elektrotriebwagen, der Deutschen Reichsbahn und der schlesischen Gebirgsbahnen interessant.
Lieferbar ab/seit: September 2026

BRAWA Artur Braun Modellspielwarenfabrik GmbH & Co. KG
Uferstraße 24-30
73630 Remshalden

e-Mail: info@brawa.de